10.18.07

Da bin ich

Veröffentlicht in Blogroll um 11.34 10 von jela84

So meine lieben,

damit ihr euch keine Sorgen machen braucht, werde ich euch mal erzählen, was ich so in den letzten anderthalb Wochen erlebt habe…

Montag der 8.Oct.2007 ging meine Reise nun los (Auf in die USA), aber erst musste ich ja von Hannover nach Frankfurt und von dort nach New York fliegen. Zum Glück traf ich schon in Hannover die ersten AuPairs (auch von anderen Organisationen), so war ich nicht ganz so alleine. Die Flüge waren sehr lustig aber auch irgendwie anstrengend (wenn man sich nicht weiter bewegen kann als es in einem Flugzeugsitz möglich ist).

In New York angekommen, durften wir erst einmal auf unseren Fahrer warten, der erst nur drei Personen mit nehmen wollte obwohl wir zu 9 waren ( nicht alle kamen aus Deutschland) .

Die fahrt zum YMCA war genial, man hat soviel erlebt und man bekam schon einen ersten Eindruck von New York (und das Verkehrschaos dort). Die Straßen sind breiter und die Autos sehen natürlich auch teilweise anders aus, obwohl es hier auch Ford, VW, Honda oder andere bekannte Automarken gibt.

Der Empfang im YMCA war sehr nett, nur das Zimmer war sehr klein. Man konnte sich kaum zu zweit darin aufhalten und als Matratzen hatte man Luftmatratzen (na vielen dank auch), aber ich glaube das war nur in unserem Zimmer so.

Da wir alle so müde waren sind wir dann auch relativ früh ins Bett gegangen und haben unsere Kraft für den nächsten Tag aufgehoben. Was auch ganz gut war.

Der „Unterricht“ begann. Wir hatten eine sehr nette „Lehrerin“ – Abby – (thank you). Sie redete zwar manchmal ziehmlich schnell, aber bei ihr war es nach einigen vergleichen doch langsam.

Am Donnerstag hatten wir dann unser Examen, wobei man wirklich nicht durchfallen kann; Man durfte alle seine Notizen benutzen, nur nicht die Handouts die man aber eh nicht brauchte.

Am Freitag war dann nun der nächste Abschied angesagt. Bye Mädels… Und die große Reise wurde fortgesetzt. Erst nach Chicago dann weiter nach Portland, wo ich sehr herzlich empfangen wurde (und da meine Hostfamily wußte das ich sehr groß bin, brauchten sie auch kein Schild hoch halten, sie haben mich erkannt und gewunken *lol*)

Da das „alte“ AuPair noch da war, hatte ich die Chance das sie mir auf Deutsch noch einige Dinge erklären konnte, was den Jungen und den Alltag der Familie angeht, doch dazu später mehr.

Am Samstag gab es dann eine Party “ Hello Dani, Goodbye Anni(ka) „. An diesem Tag lernte ich noch mehr AuPairs aus Deutschland kennen und dessen Hostfamilies, dazu kamen noch Nanette (die gute Frau ist meine Ansprechperson, genau wie..) und Dan. Sie machen alle einen sehr netten Eindruck. Doch bevor die Party losging hatte der kleine Atharva noch Schwimmunterricht, den er so liebt.

Auch am Sonntag gab es dann Schwimmunterricht und ein Gemütliches Abschiedsessen für Annika (Wir holten uns was beim Chinesen) ;-)

Montagmittag flog annika nun nach Hause und ich lernte nun langsam schon den Alltag selber kennen. Frühs aufstehen (7Uhr) und den kleinen für die Schule fertig machen, Frühstücken und ihn helfen lassen mit Schuhe und Jacke anziehen. Dann bis kurz vor 8Uhr mit ihm spielen, bis er dann von „Teacher Michael“ abgeholt wird und der Schulbus die beiden zur Schule bringt… Naja, es wäre schön gewesen wenn es so geklappt hätte, denn der Bus kam nicht, er wurde „vergessen“ also haben wir uns alle schnell ins Auto gesetzt und sind zu Atharvas Schule gefahren.

Danach hatte ich dann erstmal einige Zeit für mich; das Haus kennen lernen ohne den Jungen ständig im Auge zu behalten und interesse aufbauen für die zweite Kultur die noch in diesem Haus zu finden ist. (Nein kein Schimmel… :-) )

Die Familie kommt (wie ich es schon auf der Seite „Die Familie“ beschrieben habe) aus Indien und teilweise leben sie dieses Leben auch hier. Überall sind Skulpturen von Ganesha (Dem Gott mit dem Elefantenkopf) zu finden und jeden Tag werden Räucherkerzen angemacht.

Als der kleine nun dann um 15Uhr nach Hause gebracht wird, wird ersteinmal gespielt und/oder DVD geguckt, sein Favorite ist „Blue´s Clues“ (Ein Blauer Hund mit einem Kerl der immer irgendwelche Rätsel löst; ist schwer zu erklären, aber ich glaube daS gibt es auch in Deutschland).

Da der kleine nicht sprechen kann, ist die Kommunikation mit ihm teilweise sehr schwer, aber wir versuchen Wege zu finden um ihn mit uns reden zu können.

Nun ja, das wars bis jetzt ersteinmal, ich hoffe euch allen geht es gut…

Ich vermisse euch.. Eure Dani  


3 Kommentare »

  1. mum und dad sagte,

    Hast Du sehr nett geschrieben, fast so , als wäre man dabei. Hoffen noch auf viele Erlebnisberichte, grüßen dich ganz lieb und sehen uns bestimmt wieder bei “ skype „. Ist schon sehr beeindruckend wie Du so Alles im Griff hast.
    ganz liebe Grüße von mum und dad…

  2. André sagte,

    Hey Große!
    Schön das es Dir gut geht und das Dir das schon so gefällt! Wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Spaß PS.: Die Sendund mit dem Blauen Hund: Blue´s Clues gibt es tatsächlich hier in D-land… Viele liebe Grüße aus Celle (auch an Deine Familie) Bis bald bei ICQ…

    CU André

  3. tante sylvi sagte,

    huhu
    schön, es scheint dir gut zu gehen, so bin ich auch beruhigt :-)
    habe ja auch ganz fest die daumen gedrückt.
    die mädels waren auch begeister von deinem tagebuch, so kann man gedanklich ein bischen bei dir sein.
    ach so was ich noch schreiben wollte, ist natürlich sehr wichtig……wir vermissen dich auch
    bussi die bartels-girl und co


Kommentar schreiben